Es gibt Filme, die man nicht einfach schaut – man überlebt sie. Bob Fosses Cabaret aus dem Jahr 1972 ist so ein Film. Ein Filmmusical, das sich selbst nie sicher ist, ob es feiern oder warnen will. Die Geschichte spielt im Berlin der frühen 1930er Jahre, in den letzten Atemzügen der Weimarer Republik, und erzählt vom Leben im und um den Kit Kat Klub – einem Ort, an dem Glitter und Verzweiflung ununterscheidbar miteinander verschmelzen. Basierend auf den Erzählungen von Christopher Isherwood, dem Drehbuch von Jay Allen und der Musik von John Kander und Fred Ebb, schuf Fosse ein Werk, das gleichzeitig Broadway-Erbe und eigenständige Kinosprache ist.
Doch was macht einen guten Film? Das Drehbuch, die Regie, die Kamera – sicher. Aber am Ende sind es die Körper auf der Leinwand, die Gesichter, die Stimmen, die über Wirkung oder Wirkungslosigkeit entscheiden. Die Besetzung von Cabaret (Film) ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich – und in einigen Bereichen dennoch interessant zu hinterfragen. Liza Minnelli, Joel Grey, Michael York, Helmut Griem, Marisa Berenson: Namen, die heute fast ikonisch wirken. Aber Ikonizität ist keine Garantie für Authentizität.
Die Besetzung von Cabaret (Film) – zwischen Anspruch und Konvention
Was sofort auffällt, wenn man die Besetzung von Cabaret (Film) betrachtet, ist der Mut zu einer bestimmten Art von Casting: Kein klassisches Hollywood-Ensemblestück mit sicheren, bewährten Namen in der Mitte. Stattdessen eine Mischung aus aufstrebendem Talent (Minnelli zu diesem Zeitpunkt noch nicht der Superstar, der sie werden würde), europäischem Kino-Chic (Griem, Berenson) und einem theatralischen Außenseiter (Grey), dessen Präsenz den Film strukturell zusammenhält.
Das wirkt auf den ersten Blick erfrischend. Und doch: Je länger man schaut, desto deutlicher werden die Konventionen, die sich hinter dieser scheinbaren Kühnheit verstecken. Minnelli spielt im Grunde eine Version jener Frau, die das Kino der 70er Jahre immer wieder brauchte – talented, tragisch, ein bisschen selbstzerstörerisch. Michael York besetzt die Rolle des gutaussehenden, etwas blassen moralischen Kompasses fast lehrbuchhaft. Und Helmut Griem als Maximilian dient primär als Katalysator für andere Charaktere, weniger als vollständig entwickelte Figur.
Was dennoch positiv überrascht: die Energie zwischen den Figuren. Die Chemie stimmt – nicht immer aus dem Grund, den man erwarten würde, aber sie stimmt. Und Joel Grey liefert eine Leistung, die das gesamte Konstrukt trägt, ohne jemals in den Vordergrund zu drängen.
Tabelle der Besetzung mit Bewertung
| Schauspieler | Rolle | Bewertung | Kommentar |
|---|---|---|---|
| Liza Minnelli | Sally Bowles | 9/10 | Selten so ein organisches Zusammenfallen von Figur und Darstellerin – trotz gewisser Vorhersehbarkeit der Rolle |
| Joel Grey | Der Conférencier (Masterzeremonie) | 9/10 | Meisterhaft ambivalent – beunruhigend, charismatisch, nie eindeutig |
| Michael York | Brian Roberts | 6/10 | Solide, aber bleibt an der Oberfläche; der Charakter gewinnt nie echte Kontur |
| Helmut Griem | Maximilian von Heune | 6/10 | Ästhetisch überzeugend, dramaturgisch unterentwickelt |
| Marisa Berenson | Natalia Landauer | 7/10 | Kurze, aber eindrückliche Präsenz; die stille Tragik ihrer Figur sitzt |
| Fritz Wepper | Fritz Wendel | 5/10 | Funktional, ohne besondere Tiefe – die Rolle verlangt nicht mehr, liefert auch nicht mehr |
| Gerd Voss | Nebenrolle | 4/10 | Kaum entwickelt, bleibt episodisch |
Die Hauptdarsteller im Fokus
Liza Minnelli als Sally Bowles
Sally Bowles ist eine Figur, die das Kino zu lieben und gleichzeitig zu verklären neigt. Sie singt, sie trinkt, sie lügt sich selbst an – und sie weiß es. Minnelli spielt diese Figur mit einer Mischung aus echtem Schmerz und kalkulierter Selbstinszenierung, die faszinierend ist, weil man nie ganz sicher ist, wo die Figur aufhört und die Darstellerin anfängt.
Das ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits erzeugt diese Unklarheit eine emotionale Nähe, die rein schauspielerisch kaum zu erzwingen wäre. Andererseits bleibt die Frage: Ist das Schauspiel – oder ist das Leben? Minnelli selbst wurde kurz nach diesem Film zur tragischen Figur des amerikanischen Showbusiness, was die Rezeption naturgemäß färbt.
Dennoch: Ihre Darstellung ist kraftvoll, musikalisch außergewöhnlich und in Momenten wirklich erschütternd. Besonders die Szene, in der Sally über ihre Entscheidung bezüglich der Schwangerschaft spricht, ist von einer Zurückhaltung, die man nicht erwartet hatte. Diese Stille ist das Beste, was Minnelli hier tut.
Die Rolle selbst ist nicht frei von stereotypen Zügen – die chaotische, selbstzerstörerische Künstlerin als romantisiertes Objekt der Sehnsucht ist ein bekanntes Muster. Dass Minnelli dieses Muster trotzdem um einige Nuancen erweitert, ist ihre eigentliche Leistung.
Bewertung: 9/10
Joel Grey als Conférencier
Joel Grey spielt den Masterzeremonie des Kit Kat Klubs – eine Figur ohne richtigen Namen, ohne klare Herkunft, ohne moralische Verortung. Er ist das Gewissen des Films, das kein Gewissen hat. Er kommentiert, provoziert, amüsiert – und entlarvt dabei alles um ihn herum als Kulisse über einem Abgrund.
Diese Rolle hätte leicht zur Karikatur werden können. Grey macht etwas Kluges: Er spielt sie nie aus. Er gibt nie alles. Jeder Blick, jede Geste hat eine zweite Ebene – etwas Sinisteres, das sich nie ganz zeigt. Das ist technisch beeindruckend und emotional verstörend auf eine sehr produktive Weise.
Was besonders auffällt: Grey verweigert dem Publikum die Möglichkeit, sich zu entspannen. Jedes Mal, wenn man meint, er sei nur Unterhaltung, tut er etwas, das einen zurückwirft. Das ist Präzisionsarbeit.
Dass diese Leistung 1973 mit dem Oscar für den besten Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, überrascht nicht. Was überrascht, ist dass Grey in den folgenden Jahrzehnten nie eine Rolle fand, die dieser ebenbürtig war. Das sagt vielleicht mehr über die Filmbranche als über den Schauspieler.
Bewertung: 9/10
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Michael York als Brian Roberts
Brian Roberts ist die interessanteste unterentwickelte Figur des Films. Als britischer Student in Berlin beobachtet er, kommentiert er, verliebt er sich – in Sally, in Maximilian, in das Berlin dieser Zeit. Er ist der potenzielle moralische Kompass, der aber seinen eigenen Norden nicht findet.
York spielt diese Ambivalenz mit einer Zurückhaltung, die manchmal Tiefe suggeriert und manchmal schlicht Abwesenheit ist. Das ist das zentrale Problem: Man kann nicht immer unterscheiden, ob Brian ein komplexer Charakter ist, der schweigt, weil er zu viel weiß – oder ein schlecht geschriebener Charakter, der schweigt, weil das Drehbuch ihm nichts zu sagen gegeben hat.
Yorks körperliche Präsenz ist elegant, seine Reaktionen sind glaubwürdig. Aber es fehlt jener Moment, in dem Brian wirklich aufwacht. Und dieser fehlende Moment ist symptomatisch für eine Figur, die im Script oft als Projektionsfläche für andere dient, statt ein eigenes Innenleben zu entwickeln. Das ist weniger ein Versagen des Darstellers als ein strukturelles Problem der Rolle – und Yorks Handwerk ist solide genug, dass man diese Lücke nicht immer spürt.
Bewertung: 6/10
Helmut Griem als Maximilian von Heune
Der deutsch-österreichische Schauspieler Helmut Griem bringt in die Rolle des wohlhabenden, charmanten Maximilian eine Eleganz mit, die der Figur gut steht. Maximilian ist reich, bisexuell, politisch ambivalent – ein Kind seiner Klasse und seiner Zeit.
Griem spielt das mit einer Leichtigkeit, die manchmal zu glatt ist. Die Figur bleibt Oberfläche: Sie katalysiert die Beziehung zwischen Brian und Sally, destabilisiert und belebt sie gleichzeitig – aber Maximilian selbst wird nie zu mehr als einem gut gekleideten Störfaktor.
Das liegt nur bedingt an Griem. Das Drehbuch gibt der Figur kaum Raum für echte Tiefe. Maximilian kommt, verführt und geht wieder – ohne dass man versteht, was ihn bewegt, was er wirklich will, was er fürchtet. In einem Film, der so präzise die politischen Spannungen der Weimarer Republik einfängt, ist diese Oberflächlichkeit bei einer Figur, die das dekadente Bürgertum repräsentieren sollte, eine verpasste Gelegenheit.
Bewertung: 6/10
Marisa Berenson als Natalia Landauer
Marisa Berensons Auftritt als Natalia Landauer ist kurz, aber nicht insignifikant. Sie spielt eine junge jüdische Frau aus wohlhabendem Hause, deren Geschichte – angedeutet, nicht ausgesprochen – die politische Dimension des Films erdigt.
Berenson war in dieser Zeit primär als Fotomodell bekannt, und man könnte fragen, ob dieses Casting strategisch war – ein Gesicht für eine Rolle, die keine große dramatische Bandbreite verlangt. Die ehrliche Antwort: Vielleicht. Aber Berenson liefert etwas Ruhiges, Würdevolles, das die Figur über bloße Funktion hebt.
Die Stille ihrer Szenen kontrastiert wirkungsvoll mit dem lauten Glitzer des Kit Kat Klubs. Und in dieser Stille liegt eine Traurigkeit, die authentisch wirkt.
Bewertung: 7/10
Einen vergleichbaren Blick auf klassisches Ensemble-Kino bietet der Artikel über die Besetzung von Das fliegende Klassenzimmer (1954).
Nebenrollen und ihre Bedeutung für die Dynamik
Die Nebenrollen in Cabaret (Film) erfüllen primär eine atmosphärische Funktion. Fritz Wepper als Fritz Wendel – der Freund, der Natalia umwirbt und schließlich heiratet – ist eine Figur, die den Untertext des Films mit ihrer eigenen kleinen Geschichte illustriert: Liebe in Zeiten politischer Bedrohung, Identität als Schutzstrategie.
Wepper spielt das ordentlich, ohne zu glänzen. Die Figur ist nicht dazu angelegt, zu glänzen – sie soll bewegen, ohne zu dominieren. Das funktioniert im Rahmen.
Die Tänzerinnen und Tänzer des Kit Kat Klubs als kollektive Nebenrolle sind unter Fosses Choreografie-Anleitung mehr als Hintergrunddekor. Sie sind Körperpolitik: überspitzt, entgrenzt, beunruhigend schön. Ihre Anonymität ist dabei kein Fehler – sie ist Programm. Sie verkörpern das Berlin vor dem Sturm, das nicht aufhören kann zu tanzen.
Was fehlt: Eine einzelne starke Nebenrolle, die eine eigene Erzähllinie hätte. Die Dynamik des Films konzentriert sich so stark auf das Dreieck Sally–Brian–Maximilian, dass alles andere zur Kulisse wird.
Filmografie – Entwicklung oder Wiederholung?
Liza Minnelli
- The Sterile Cuckoo (1969) – ähnliche Art von emotional fragiler Frau
- Cabaret (1972) – Oscar für die beste Hauptdarstellerin
- New York, New York (1977)
- Arthur (1981)
Man könnte von Typecasting sprechen, aber auch von einer konsequenten Vertiefung eines bestimmten Ausdrucks. Das Profil als tragisch-glamouröse Figur zieht sich durch ihr Werk der 70er und 80er Jahre.
Joel Grey
- Cabaret (1972) – Oscar für den besten Nebendarsteller
- Remo Williams (1985)
Grey hatte seinen Broadway-Triumph mit Cabaret bereits erlebt, bevor er für den Film engagiert wurde. Dass seine stärkste Kinorolle so früh kam, ist eine jener Ironien der Filmbranche, die man nicht wegdiskutieren kann.
Michael York
- Cabaret (1972)
- The Three Musketeers (1973)
- Logan’s Run (1976)
Seine Karriere nach Cabaret zeigt jemanden, der gut besetzt werden kann, aber keine Rolle fand, die ihn wirklich forderte.
Helmut Griem
- Cabaret (1972)
Griem blieb weitgehend im europäischen Kino und Fernsehen – was angesichts seiner Qualitäten als Darsteller etwas enttäuschend ist. Sein Talent für nuancierte, vielschichtige Figuren hätte mehr Raum verdient.
Funktioniert die Besetzung als Ensemble?
Die kurze Antwort: Ja – aber mit Einschränkungen.
Das Kern-Ensemble rund um Minnelli, York und Griem funktioniert als Dreieck. Die Chemie ist spürbar, die Spannungen sind glaubwürdig, und die Kamera von Geoffrey Unsworth gibt diesen Momenten Raum. Die Beziehung zwischen Sally und Brian ist komplex genug, um zu fesseln – sie ist weder reine Liebesgeschichte noch bloße Zweckverbindung.
Was fehlt, ist das Gefühl eines echten Ensembles. Die Welt des Kit Kat Klubs und die private Welt der Charaktere bleiben zu getrennt. Grey gehört zu Ersteren, Minnelli/York/Griem zu Letzteren – und zwischen diesen beiden Welten gibt es zu wenig organische Verbindung.
Das ist eine strukturelle Entscheidung Fosses, keine Schwäche des Casts. Aber es bedeutet, dass das Ensemble nie ganz zu einem gemeinsamen Ganzen wird. Es bleibt zwei parallele Geschichten – die eine laut und verführerisch, die andere leise und ernst – die sich berühren, ohne wirklich ineinander zu fließen.
Zwischen Anspruch und Realität – was diese Besetzung über aktuelle Produktionen verrät
Es gibt einen Grund, warum Cabaret immer noch als Maßstab gilt, wenn über Casting in Musicals gesprochen wird – und dieser Grund ist weniger romantisch, als man meinen könnte. Der Film zeigt, was passiert, wenn Casting mehr ist als Besetzung: wenn eine Figur und ein Darsteller eine Art Resonanz erzeugen, die über das Drehbuch hinausgeht.
Gleichzeitig offenbart der Film die Grenzen seiner Zeit. Die Repräsentation ist schmal: Die Welt des Berlins der Weimarer Republik, wie sie hier erscheint, ist fast ausschließlich weiß, fast ausschließlich heterosexuell in ihrer visuellen Grammatik – auch wenn die Figuren selbst sexuell uneindeutig sind. Das ist kein böswilliger Fehler, aber es ist eine Leerstelle.
Was zeitgenössische Produktionen hier lernen könnten – und oft nicht tun – ist, dass Diversität im Cast nicht Tick-Boxing bedeuten sollte. Es geht um die Frage, welche Geschichten erzählt werden und wer das Recht hat, sie zu verkörpern. Cabaret hätte 1972 mehr riskieren können. Viele Produktionen heute riskieren weniger, während sie vorgeben, mehr zu wagen.
Das Streaming-Zeitalter hat das Casting demokratisiert und zugleich rationalisiert. Namen werden nach Algorithmen ausgewählt, nach Followerzahlen, nach Plattformbekanntheit. Cabaret entstand in einem anderen System – mit seinen eigenen Problemen, sicher. Aber die Entscheidung für Minnelli, für Grey, war keine Sicherheitsentscheidung. Sie war eine Wette. Und diese Wette gewann.
Einen weiteren Blick auf Casting-Entscheidungen in bedeutenden Filmproduktionen bietet der Artikel über die besten Filme 2026.
Häufig gestellte Fragen zur Besetzung von Cabaret (Film)
Wer spielt die Hauptrolle in Cabaret (Film)?
Liza Minnelli spielt Sally Bowles, die zentrale Figur des Films. Ihre Darstellung brachte ihr 1973 den Oscar für die beste Hauptdarstellerin ein – eine der wenigen Auszeichnungen dieser Zeit, die im Rückblick kaum kontrovers erscheint.
Wer spielt den Conférencier in Cabaret (Film)?
Joel Grey übernimmt die Rolle des namenlosen Conférenciers – des Masterzeremaniers des Kit Kat Klubs. Er war bereits in der Broadway-Produktion in dieser Rolle zu sehen und erhielt für den Film den Oscar als bester Nebendarsteller.
Welche deutschen Schauspieler sind in Cabaret (Film) zu sehen?
Helmut Griem spielt Maximilian von Heune, einen wohlhabenden deutschen Aristokraten. Fritz Wepper ist als Fritz Wendel zu sehen – beide bringen eine europäische Glaubwürdigkeit in den Film, die für die Berliner Atmosphäre essenziell ist.
Lohnt sich Cabaret (Film) heute noch zu sehen?
Ja – aber nicht als nostalgisches Musical. Fosse schuf einen Film, der politisch und ästhetisch bis heute relevant ist. Die Besetzung von Cabaret (Film) trägt maßgeblich dazu bei, dass der Film keine harmlose Musicalunterhaltung ist, sondern ein Werk mit echter Substanz.
Wie viele Oscars gewann Cabaret (Film) für die Darstellerleistungen?
Zwei: Liza Minnelli für die beste Hauptdarstellerin und Joel Grey für den besten Nebendarsteller. Insgesamt gewann der Film acht Oscars – darunter auch für Regie und Kamera.
Ist die Besetzung von Cabaret (Film) typisch für das Kino der 1970er Jahre?
Teilweise. Die Wahl von Minnelli war mutig und nicht das Offensichtlichste. Grey war eine Theatergröße, kein Filmstar. Gleichzeitig reproduzierte das Casting bestimmte Konventionen der Darstellung – besonders in Bezug auf die weibliche Hauptfigur als emotional instabile Künstlerin. Es ist ein Kind seiner Zeit, auch wenn es diese Zeit auf ungewöhnliche Weise spiegelt.



