- Gesamt30 Mindavon 15 Min Vorbereitung
- Ergibt60 Stück
- ArtPlätzchenDänisch
Dänische Makronen: kleine, rustikale Mandelplätzchen aus Marzipanrohmasse, Zucker und Eiweiß, ganz ohne Mehl. Die Rohmasse wird auf der groben Seite der Reibe gerieben, mit dem Zucker vermischt und mit dem Eiweiß zu einer luftigen Masse verrührt. Die Masse wird in kleinen Häufchen auf Backpapier gespritzt und 12 bis 15 Minuten bei 150 °C Umluft gebacken. Die Makronen sind außen knusprig, innen weich und haben Risse in der Oberfläche. Die Vorbereitung dauert 15 Minuten, das Rezept ergibt etwa 60 Stück.

Marzipanmakronen sind kleine Mandelplätzchen aus Marzipanrohmasse, Zucker und Eiweiß: drei Zutaten, 12 bis 15 Minuten bei 150 °C Umluft, etwa 60 Stück. Sie sind außen knusprig, innen weich und dürfen an der Oberfläche ruhig reißen. Mehl kommt nicht hinein.
Das Rezept stammt von der dänischen Foodautorin Beate. Ich habe es hier in meinen eigenen Worten für dich aufgeschrieben. Du reibst die Rohmasse, rührst Zucker und Eiweiß unter, spritzt kleine Häufchen aus und backst sie. Ein Nudelholz brauchst du nicht, und du musst weder unterheben noch die Schalen antrocknen lassen.
Weiter unten liest du, wie sich Marzipanmakronen von Kokosmakronen und von französischen Macarons unterscheiden, wie du Marzipan am besten verarbeitest, worin der Unterschied zwischen Mandeln und Marzipan liegt, was du mit den Makronen in Desserts anstellst und ob sie glutenfrei sind.
Marzipanmakronen mit nur 3 Zutaten
Zutaten
- 200 g Marzipanrohmasse (kein Ausrollmarzipan zum Eindecken von Torten)
- 300 g Zucker
- 2 Eiweiß
Zubereitung
- Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen.
- Die Marzipanrohmasse auf der groben Seite der Reibe raspeln.
- Den Zucker dazugeben und alles gut vermischen – am einfachsten geht das in der Küchenmaschine.
- Das Eiweiß unterrühren, bis alles gut verbunden ist und eine luftige Masse entsteht.
- Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und die Spitze so abschneiden, dass eine Öffnung von etwa 2 cm entsteht.
- Kleine Häufchen in der Größe eines Zwei-Euro-Stücks auf mit Backpapier belegte Bleche spritzen.
- Die Makronen 12 bis 15 Minuten backen, bis sie leicht Farbe angenommen haben.
- Die Makronen vollständig abkühlen lassen, bevor sie in eine Dose mit dicht schließendem Deckel kommen.
So gelingen Marzipanmakronen Schritt für Schritt






Was sind Marzipanmakronen – und was sind sie nicht?
Marzipanmakronen sind kleine, rustikale Mandelplätzchen, die du aus Marzipanrohmasse, Zucker und Eiweiß machst. Das Eiweiß macht sie luftig, der Zucker sorgt für die knusprige Schale. Glatt müssen sie nicht werden, denn Risse in der Oberfläche gehören dazu und zeigen, dass alles richtig läuft.
Mit französischen Macarons haben sie nur die Grundzutaten gemeinsam: Mandel, Zucker und Eiweiß. Macarons bestehen aus zwei glatten Schalen mit Füllung dazwischen, die Masse wird aufwendig untergehoben (makroniert), und die Schalen müssen vor dem Backen antrocknen. Marzipanmakronen sind eine einfach gerührte Masse, die du nur ausspritzt.
Auch Mehl brauchst du nicht, ebenso wenig Kokos oder Schokolade. Beate verwendet dafür bewusst nur drei Zutaten, und dabei bleibt es.
Was ist der Unterschied zwischen Marzipanmakronen und Kokosmakronen?
Der Unterschied liegt in der Hauptzutat: Marzipanmakronen bestehen aus Marzipanrohmasse, Kokosmakronen aus Kokosraspeln. Wer in Deutschland „Makronen“ sagt, meint oft Kokosmakronen; hier geht es dagegen um die Mandelvariante, in der kein Kokos steckt.
Marzipanmakronen schmecken deshalb nach Mandel und sind innen weich und dicht. Auch Mandelmakronen auf Oblaten, wie man sie in Deutschland kennt, sind eine andere Variante: In diesem Rezept kommt keine Oblate unter die Häufchen, sondern Backpapier. Das Rezept hier ist die dänische Art, kleine Mandelplätzchen zu machen.
Wie verarbeite ich Marzipan am besten – und was unterscheidet es von Mandeln?
Am besten reibst du Marzipanrohmasse grob, am leichtesten geht das, wenn sie gekühlt ist. Die grobe Seite der Reibe macht aus dem Block lockere Raspeln, die sich anschließend gut mit dem Zucker vermischen lassen. Mit einer Küchenmaschine geht das Verrühren besonders bequem.
Marzipan besteht aus gemahlenen Mandeln und Zucker, die miteinander verarbeitet sind. Mandeln sind dagegen die pure Zutat: Sie müssten erst fein gemahlen werden, und die gemahlenen Mandeln müsstest du noch mit Puderzucker verkneten, damit daraus Marzipan wird. Das alles erspart dir die Rohmasse, deshalb reichen für die Makronen drei Zutaten.
Achte beim Einkaufen darauf, dass es sich um Marzipanrohmasse zum Backen handelt, und nicht um Ausrollmarzipan zum Eindecken von Torten. Ausrollmarzipan enthält weniger Mandeln und mehr Zucker.
Wie gelingen Marzipanmakronen am besten?
Marzipanmakronen gelingen, wenn du Marzipanrohmasse verwendest und die Makronen vor dem Einpacken vollständig auskühlen lässt. Sind sie noch warm, wenn sie in die Dose kommen, werden sie vom Dampf weich.
Rechne damit, dass sie nicht glatt werden: Risse in der Oberfläche sind richtig und kein Fehler. Spritze die Häufchen etwa so groß wie ein Zwei-Euro-Stück, mit gleichmäßigem Abstand auf dem Backpapier, und nimm sie aus dem Ofen, sobald sie leicht Farbe angenommen haben. Bewahre die Makronen in einer Dose mit dicht schließendem Deckel auf. Wenn sie mal weich werden, sind sie nicht verloren, denn sie eignen sich dann perfekt für Desserts.
Beim Trennen der Eier bleiben zwei Eigelb übrig. Verwende sie für eine Creme oder andere Rezepte, in denen Eigelb gefragt ist.
Was kann ich mit Makronen in Desserts machen?
Du kannst die Makronen einfach so essen oder zerbröseln und in Desserts schichten, wo sie Saft und Creme aufsaugen. Besonders gut klappt das mit Makronen, die schon ein paar Tage alt sind, denn sie nehmen Flüssigkeit besser auf.
Zerbröselt passen sie in Schichtdesserts aus Apfelkompott, gerösteten Semmelbröseln und Sahne, und sie wandern ins Trifle, wo sie Saft oder Sherry aufsaugen. Auch in Rhabarberkuchen und zerbröselt in selbstgemachtem Sahneeis mit gehackter Schokolade machen sie sich gut.
Sie passen auch zum Apfeldessert im Glas mit Schwarzbrot, wo sie die Brösel ergänzen, und zu cremigen Desserts wie der weißen Mousse au Chocolat oder der Mousse au Chocolat mit Sahne. Zerbröseln, obenauf streuen, fertig.
Sind Marzipanmakronen glutenfrei?
Selbstgemachte Marzipanmakronen nach diesem Rezept sind glutenfrei, weil sie ohne Mehl auskommen – vorausgesetzt, die verwendete Marzipanrohmasse ist als glutenfrei gekennzeichnet. Manche Rezepte binden die Masse allerdings mit etwas Weizenmehl, und diese Makronen sind dann nicht glutenfrei.
Gekaufte Makronen enthalten oft Weizenmehl oder Weizenstärke. Wenn du auf Gluten achten musst, lies deshalb immer die Zutatenliste, bevor du sie kaufst oder verschenkst. Backst du selbst, hast du die Kontrolle: Marzipanrohmasse, Zucker und Eiweiß, mehr steckt nicht drin, und genau das macht das Rezept so übersichtlich.
Wer weniger Zucker verwenden möchte, kann ein Süßungsmittel nach Anleitung des Herstellers nehmen, die Makronen werden dann aber weniger knusprig, denn der Zucker sorgt für die Schale. Auch Kokosblütenzucker geht: etwa 80 bis 100 g statt 300 g Zucker. Zuckerfrei sind die Makronen damit nicht, denn auch Kokosblütenzucker und Marzipanrohmasse enthalten Zucker.