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Grüner Salat mit Avocado, Oliven und Erbsen – mit klassischem Dressing

  • Gesamt15 Min
  • Ergibt4 Portionen
  • ArtSalatNordisch

Ein Salat, bei dem alles grün ist: krauser Blattsalat in Stücke gezupft mit Avocado, grünen Oliven, grünen Erbsen und grob gehackter Petersilie – dazu ein klassisches Dressing mit Dijonsenf und Honig, das daneben serviert wird.

Grüner Salat mit krausem Blattsalat, Avocado, grünen Oliven, Erbsen und Petersilie auf einer weißen Platte, daneben das Dressing in einer kleinen Schale

Ein grüner Salat passt zu fast allem – und dieser ist durch und durch grün, nicht nur zum Schluss mit Petersilie bestreut. In der Schüssel liegen krauser Blattsalat, Avocado, grüne Oliven, grüne Erbsen und eine ordentliche Handvoll Petersilie. Fünf Dinge, und das ist Absicht.

Du kannst natürlich andere Farben dazugeben – Walnüsse, Feta, Granatapfelkerne oder etwas rote Chili – aber dann ist es kein grüner Salat mehr, dann ist es einfach ein Salat. Gerade das Grüne sorgt dafür, dass die Schüssel neben allem anderen auf dem Tisch nicht mitkonkurriert.

Das Dressing ist eine klassische Vinaigrette aus Rapsöl, Dijonsenf, Apfelessig und Honig – und sie wird daneben serviert, statt untergehoben zu werden. Dafür gibt es einen Grund, und der steht weiter unten. Das Rezept kommt jetzt.

Grüner Salat

Vorbereitung15 Minuten
Kochzeit0 Minuten
Portionen4 Portionen

Zutaten

  • 1 großer Kopf krauser Blattsalat – Lollo Bionda, Frisée oder Eichblatt
  • 1½-2 Avocados – je nach Größe
  • Etwas Zitronensaft
  • 10-12 grüne Oliven – entsteint
  • 100 g grüne Erbsen
  • 1 kleines Bund Petersilie
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 TL Dijonsenf
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 EL Honig
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Salatkopf zerteilen und den groben Strunk am Boden abschneiden.
  2. Die Blätter waschen und trocknen lassen – am besten in einer Salatschleuder.
  3. Die Blätter in Hälften oder Viertel zupfen, damit sie leichter auf die Gabel passen.
  4. Die Blätter in eine Schüssel oder auf eine Platte geben.
  5. Die Avocados halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen.
  6. Das Fruchtfleisch in kleinere Stücke schneiden und Zitronensaft darüber träufeln, damit es nicht braun wird.
  7. Die Avocado zum Salat geben.
  8. Die Oliven halbieren und zusammen mit den grünen Erbsen dazugeben.
  9. Die Petersilie grob hacken und darüber streuen.
  10. Aus Öl, Senf, Apfelessig und Honig ein Dressing verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  11. Den Salat mit dem Dressing daneben servieren, damit sich jeder selbst dosieren kann.
Tipp: Serviere das Dressing daneben, statt es unterzuheben. Salz und Säure ziehen Wasser aus den Salatblättern, und ein angemachter Salat fällt in 10-15 Minuten zusammen – der Schüsselboden wird nass, die Blätter werden schlaff. Willst du vorbereiten: Blätter, Erbsen und Oliven kannst du am Vormittag fertigmachen und abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Avocado und Dressing warten, bis noch eine Stunde bleibt.

So geht es – Schritt für Schritt

Illustration: der grobe Strunk wird am Boden eines krausen Salatkopfes abgeschnitten, sodass sich die Blätter lösen
1. Den Salatkopf zerteilen und den groben Strunk abschneiden.
Illustration: Salatblätter werden in einem Sieb unter fließendem Wasser gewaschen, daneben steht eine Salatschleuder
2. Die Blätter waschen und trocknen – am besten in der Salatschleuder.
Illustration: zwei Hände zupfen ein großes Salatblatt über einer Schüssel in zwei Hälften
3. Die Blätter in Hälften oder Viertel zupfen.
Illustration: eine längs halbierte Avocado, der Kern entfernt, das Fruchtfleisch wird mit einem Löffel herausgelöst, daneben eine halbe Zitrone
4. Avocado halbieren, Kern entfernen, Zitronensaft darüber träufeln.
Illustration: grüne Oliven werden auf einem Brett halbiert, daneben eine Schale Erbsen und ein Bund Petersilie
5. Oliven halbieren, Erbsen und grob gehackte Petersilie dazugeben.
Illustration: ein Dressing wird in einer kleinen Schüssel aufgeschlagen, während Öl aus einem Kännchen einläuft
6. Das Dressing verrühren und daneben servieren.

Was gehört in einen grünen Salat?

Alles Grüne, das du magst und das gerade Saison hat – aber bleib bei vier bis fünf Dingen zusätzlich zu den Salatblättern. Wer zwanzig Zutaten in die Schüssel gibt, bekommt ein unruhiges Bild und eine verwirrte Geschmacksrichtung, und besser wird der Salat davon nicht.

Am einfachsten wählst du eine Sache aus jeder Kategorie:

  • Etwas Fettes und Weiches – Avocado, wie hier. Oder Pistazienkerne.
  • Etwas Salziges – grüne Oliven, Kapern oder eingelegte Jalapeños.
  • Etwas Knackiges und Süßes – grüne Erbsen, Zuckerschoten oder Gurke.
  • Etwas mit Biss – Stangensellerie, grüne Paprika, Haricots verts oder blanchierter grüner Spargel.
  • Kräuter – Petersilie, Minze, Koriander, Dill, Schnittlauch oder Brunnenkresse.

Und du musst keinen krausen Blattsalat nehmen. Kopfsalat, Spinat, Rucola und glatte Petersilie funktionieren genauso gut, und eine Mischung aus mehreren Sorten ist meist besser als eine einzige. Soll etwas ganz anderes auf den Tisch, haben wir auch einen Burrata-Salat und einen Kartoffelsalat ohne Mayonnaise mit Avocado.

Welches Dressing passt zu grünem Salat?

Eine klassische Vinaigrette ist das beste und schnellste Dressing für einen grünen Salat. Du brauchst:

  • 2 EL Rapsöl – oder Olivenöl
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Dijonsenf
  • Salz und Pfeffer

So geht es:

  1. Salz, Pfeffer, Senf, Honig und Essig in eine kleine Schüssel oder ein Glas mit Deckel geben.
  2. Rühren oder schütteln, bis sich das Salz aufgelöst hat.
  3. Das Öl nach und nach zugeben und dabei schlagen, bis das Dressing sich bindet.
  4. Abschmecken – fehlt etwas, ist es meistens Salz und nicht Säure.

Das Verhältnis ist das, was man sich merken sollte: zwei Teile Öl auf einen Teil Säure. Damit kannst du nach oben und unten skalieren, ohne ein Rezept abzumessen, und du kannst den Apfelessig gegen Zitronensaft, Weißweinessig oder Balsamico tauschen, ohne dass es kippt. Der Senf ist nicht nur Geschmack – er hält Öl und Essig zusammen, damit sich das Dressing beim Stehen nicht trennt. Ohne Senf trennt es sich in ein paar Minuten. Willst du lieber etwas Cremiges, passt unser Kräuterdip mit Schmand ebenso gut zu den grünen Blättern.

Dressing unterheben oder daneben servieren?

Daneben, und das ist keine Höflichkeit. Salz und Säure ziehen Wasser aus den Salatblättern – genau das, was passiert, wenn du Gurke salzt – und ein angemachter Salat fällt in 10 bis 15 Minuten zusammen. Der Schüsselboden wird nass, die Blätter werden schlaff, und den Rest des Abends steht die Schüssel traurig da.

Deshalb steht das Dressing in einer kleinen Schale daneben. Soll der Salat doch angemacht werden, dann am Tisch kurz vor dem Servieren – und nimm weniger, als du denkst. Eine Vinaigrette soll sich wie ein Film auf die Blätter legen und sich nicht am Boden sammeln.

Davon hängt auch ab, was du vorbereiten kannst. Blätter, Erbsen und Oliven kannst du am Vormittag fertigmachen und abgedeckt kühl stellen. Avocado und Dressing warten, bis noch eine Stunde bleibt.

So wird die Avocado nicht braun

Träufle Zitronensaft über die Avocadostücke, sobald sie geschnitten sind. Die Säure bremst die Oxidation, die das Fruchtfleisch dunkel werden lässt, und der Unterschied ist schon nach einer halben Stunde sichtbar. Aufhalten lässt es sich nicht – nur hinauszögern.

Deshalb kommt die Avocado als eine der letzten Zutaten in die Schüssel. Musst du sie doch früher vorbereiten, lass den Kern in der Hälfte stecken, die du nicht verwendest, und leg die Folie direkt auf die Schnittfläche. Das Problem ist die Luft, nicht die Kälte. Ist die Avocado noch zu hart, leg sie für einen Tag mit einem Apfel in eine Papiertüte.

Wozu passt grüner Salat?

Zu allem, wozu du sonst Salat servieren würdest – aber er ist leicht und säuerlich und passt am besten zu etwas, das etwas fett oder etwas kräftig ist.

  • Zu Gegrilltem – die Säure im Dressing schneidet durch das Fett vom Grill.
  • Zu Hähnchen – gebraten oder gegrillt, mit oder ohne Marinade.
  • Zu Braten und Schmorgerichten – ein langer, dunkler Schmortopf braucht eher etwas Frisches als noch eine Beilage.
  • Zu Lasagne und italienischem Essen – die klassische Kombination, und sie ist aus gutem Grund klassisch.
  • Zum Buffet – die grüne Schüssel ist die einzige auf dem Tisch, die nicht schwer ist.

Soll ein Salat auch als Beilage zu Frikadellen auf den Tisch, passt er ebenso zu unseren Frikadellenbrötchen.

So werden die Salatblätter knackig

Kaltes Wasser und Zeit. Wasch die Blätter in reichlich kaltem Wasser und lass sie eine Viertelstunde liegen, wenn sie müde aussehen – sie ziehen Wasser und richten sich wieder auf. Danach müssen sie richtig trocknen, denn Wasser auf den Blättern verdünnt das Dressing und lässt es abrutschen.

Eine Salatschleuder ist am einfachsten. Hast du keine, leg die Blätter in ein sauberes Küchentuch, fass die Ecken zusammen und schwing den Arm draußen ein paar Mal im Kreis. Das funktioniert erstaunlich gut und sieht erstaunlich albern aus.

Und zupf die Blätter, statt sie zu schneiden. Beim Zupfen werden die Bruchkanten unregelmäßig, und daran hält sich das Dressing fest.