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Kartoffelsalat mit grünem Spargel und Erbsen – mit Senf-Honig-Dressing

  • Gesamt30 Mindavon 15 Min Vorbereitung
  • Ergibt4 Portionen
  • ArtBeilageDänisch

Kartoffelsalat mit Spargel wird aus gekochten Kartoffeln, blanchiertem grünem Spargel, Erbsen, Kapuzinerkresseblättern und gesalzenen Mandeln zubereitet und mit einem Dressing aus Mayonnaise, Dijonsenf, grobkörnigem Senf, Honig und Zitronensaft vermengt. Nur die Hälfte des Dressings wird untergehoben, der Rest kommt separat auf den Tisch. Zum Schluss wird der Salat mit Kapuzinerkresseblüten dekoriert. Die Vorbereitung dauert 15 Minuten und die Kochzeit 15 Minuten, dazu kommt die Zeit zum Abkühlen der Kartoffeln; das Rezept ergibt 4 Portionen.

Eine tiefe weiße Schüssel mit kleinen Kartoffeln (ganz und halbiert, mit Schale), grünen Spargelstücken, grünen Erbsen, Mandeln, zwei runden grünen Kapuzinerkresseblättern und drei orangefarbenen Kapuzinerkresseblüten obenauf; daneben auf einer grauen Leinenserviette eine kleine weiße Schale mit gelblichem Senfdressing mit sichtbaren Senfkörnern; heller Holztisch, im Hintergrund eine weiße Tasse.

Kartoffelsalat mit Spargel ist ein leichter, sommerlicher Kartoffelsalat aus festkochenden Kartoffeln, grünem Spargel, Erbsen und gehackten gesalzenen Mandeln, verfeinert mit einem cremigen Dressing aus Mayonnaise, zwei Senfsorten, Honig und Zitronensaft – mit 15 Minuten Vorbereitung und 15 Minuten Kochzeit für 4 Portionen, plus etwas Zeit zum Abkühlen der Kartoffeln.

Am schönsten ist er natürlich zur Spargelzeit zwischen April und Juni, wenn frischer grüner Spargel und junge Kartoffeln Saison haben, aber mit tiefgekühlten Erbsen gelingt er das ganze Jahr über genauso gut. Serviert wird der Salat gern zu Fischfrikadellen oder Fischbuletten, zu gekochtem Schinken oder gegrilltem Hähnchen – eigentlich zu allem, wozu du sonst einen klassischen kalten Kartoffelsalat reichen würdest.

Sein Markenzeichen ist die Kapuzinerkresse: Die runden Blätter geben eine leicht scharfe, kressige Note, und die orangefarbenen Blüten machen den Salat auch optisch zu etwas Besonderem. Nur die Hälfte des Dressings kommt in den Salat, der Rest bleibt separat auf dem Tisch – so bleiben die Kartoffeln leicht überzogen statt schwer, und jeder kann sich nach Geschmack nachnehmen.

Weiter unten erfährst du, welche Kartoffelsorte sich am besten eignet, wie viel Salat du pro Person einplanen solltest, ob du ihn einfrieren oder schon am Vortag vorbereiten kannst, was Kapuzinerkresse eigentlich ist und welche essbaren Blüten sich sonst noch eignen – und wozu der Kartoffelsalat mit Spargel am besten passt.

Kartoffelsalat mit Spargel

Vorbereitung15 Minuten
Kochzeit15 Minuten
Portionen4

Zutaten

  • Salat:
  • 500 g Kartoffeln – am besten kleine, festkochende Kartoffeln
  • 200 g grüner Spargel
  • 25 g Kapuzinerkresseblätter (können durch einen anderen Salat ersetzt werden, z. B. Feldsalat oder Rucola)
  • 200 g Erbsen – auch aufgetaute TK-Erbsen sind in Ordnung
  • 25 g gesalzene Mandeln
  • Mindestens 4 Kapuzinerkresseblüten – gerne mehr
  • Dressing:
  • 1½ EL Mayonnaise
  • ½ EL Dijonsenf
  • ½ EL grobkörniger Senf
  • ½ EL flüssiger Honig
  • ½ EL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Kartoffeln schrubben oder schälen und in leicht gesalzenem Wasser weich kochen.
  2. In der Zwischenzeit den Spargel waschen, das untere, holzige Ende abbrechen und die Stangen in etwa 5 cm lange Stücke schneiden.
  3. Den Spargel in eine Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergießen und etwa 5 Minuten ziehen lassen.
  4. Die Kartoffeln abgießen, sobald sie weich sind, und abkühlen lassen.
  5. In der Zwischenzeit aus Mayonnaise, den beiden Senfsorten, Honig und Zitronensaft ein Dressing anrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Den Spargel abgießen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen.
  7. Die Kartoffeln halbieren – oder in dicke Scheiben schneiden.
  8. Die Kapuzinerkresseblätter bei Bedarf in kleinere Stücke schneiden.
  9. Kartoffeln, Spargel, Kapuzinerkresseblätter und Erbsen in einer Schüssel mischen und die Hälfte des Dressings unterheben.
  10. Die gesalzenen Mandeln grob hacken und über den Salat streuen.
  11. Mit Kapuzinerkresseblüten garnieren.
  12. Den Rest des Dressings separat auf den Tisch stellen, damit sich jeder, der mehr möchte, selbst bedienen kann.
Tipp: Hebe nur die Hälfte des Dressings unter den Salat – so bleiben die Kartoffeln leicht überzogen statt schwer und cremig, und wer mehr möchte, nimmt sich einfach vom Rest am Tisch nach.

So gelingt dir der Kartoffelsalat mit Spargel – Schritt für Schritt

Ein Topf mit Wasser und kleinen, ganzen Kartoffeln auf einer Kochplatte, Blasen steigen auf; der Deckel liegt daneben.
1. Kartoffeln gar kochen.
Zwei Hände halten eine Spargelstange, um das holzige Ende abzubrechen; drei Spargelstangen und ein Messer liegen auf einem Schneidebrett.
2. Spargel putzen.
Aus einem Wasserkessel wird kochendes Wasser über Spargel in einer Schüssel gegossen; Dampf steigt auf.
3. Spargel blanchieren.
Ein kleiner Schneebesen rührt Dressing in einer Schüssel; daneben stehen ein offenes Senfglas, ein Löffel Honig und eine halbe Zitrone.
4. Dressing anrühren.
Eine große Schüssel leicht von oben gesehen mit halbierten Kartoffeln, Spargelstücken und Erbsen; ein großer Löffel gibt Dressing aus einer kleinen Schale dazu.
5. Salat vermengen.
Eine Hand legt eine trichterförmige Kapuzinerkresseblüte auf den fertigen Salat; runde Blätter und gehackte Mandeln liegen auf dem Salat.
6. Mit Kapuzinerkresse garnieren.

Welche Kartoffeln eignen sich für Kartoffelsalat mit Spargel?

Für Kartoffelsalat mit Spargel eignen sich festkochende Kartoffeln am besten, weil sie beim Kochen und späteren Schneiden ihre Form behalten und nicht zerfallen – am liebsten kleine, wenn sie gerade Saison haben.

Lass die gekochten Kartoffeln unbedingt abkühlen, bevor du sie schneidest und mit dem Dressing vermengst: Warme Kartoffeln bröckeln leichter, und die Mayonnaise im Dressing kann bei zu viel Wärme regelrecht gerinnen. Kleine Kartoffeln brauchen meist 12 bis 15 Minuten, bis sie gar sind – am sichersten prüfst du das mit einem Messer in der größten Kartoffel.

Sind die Kartoffeln wirklich klein, halbierst du sie einfach; größere Exemplare schneidest du stattdessen in dicke Scheiben, damit jedes Stück beim Servieren noch gut zu erkennen ist und nicht im Salat zerfällt.

Magst du lieber eine Variante ganz ohne Mayonnaise, findest du bei uns auch einen Kartoffelsalat ohne Mayonnaise mit Avocado, Frischkäse und Kresse – ebenfalls grün, aber mit einer ganz anderen Cremigkeit.

Wie viel Kartoffelsalat mit Spargel rechnest du pro Person?

Für diesen Kartoffelsalat mit Spargel reichen etwa 125 g Kartoffeln pro Person, weniger als die übliche Faustregel von 150 bis 250 g – weil Erbsen und Spargel hier zusätzlich sättigen und den Teller mitfüllen.

Wie viel du am Ende wirklich brauchst, hängt natürlich auch davon ab, was du sonst noch servierst und wie viele Kinder und Erwachsene mit am Tisch sitzen. Servierst du den Salat als Beilage zu einer reichhaltigen Hauptspeise, reicht die kleinere Menge meist locker aus; steht er eher im Mittelpunkt des Büfetts, plane lieber etwas großzügiger. Als grobe Orientierung für andere Kartoffelsalate ohne Spargel und Erbsen kannst du dir trotzdem die klassische Faustregel von 150 bis 250 g Kartoffeln pro Person merken und sie je nach Beilagenmenge nach oben oder unten anpassen.

Kannst du Kartoffelsalat mit Spargel einfrieren?

Nein, Kartoffelsalat mit Spargel solltest du nicht einfrieren – beim Auftauen werden die Kartoffeln wässrig und schwammig, und die Mayonnaise im Dressing trennt sich und wird körnig.

Reste bewahrst du stattdessen am besten abgedeckt im Kühlschrank auf und isst sie innerhalb von ein bis zwei Tagen – am schönsten ist der Salat aber am selben Tag. So bleiben Kartoffeln, Spargel und Dressing geschmacklich am nächsten am frisch zubereiteten Salat.

Kannst du den Kartoffelsalat schon am Vortag vorbereiten?

Ja, du kannst die Kartoffeln kochen und das Dressing anrühren, aber den Salat solltest du erst kurz vor dem Servieren zusammenstellen.

Der Grund liegt in der Zitronensäure im Dressing: Sie lässt den grünen Spargel mit der Zeit olivgrau anlaufen, die Kapuzinerkresseblätter fallen zusammen, und die Mandeln verlieren ihren Biss und werden weich. Bewahre Kartoffeln und Dressing daher getrennt und gekühlt auf und mische alles erst zusammen, wenn der Salat gleich auf den Tisch kommt.

Was ist Kapuzinerkresse, und welche essbaren Blüten kannst du sonst verwenden?

Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) ist eine essbare Blütenpflanze mit runden Blättern und leuchtend orangefarbenen, trichterförmigen Blüten. Sie verleiht diesem Kartoffelsalat sowohl eine leicht scharfe, kressige Note als auch ihre auffällige Optik.

Hast du keine Kapuzinerkresse zur Hand, kannst du auf andere essbare Blüten ausweichen, etwa Ringelblume (Calendula) oder Stiefmütterchen (Viola). Verwende dafür ausschließlich ungespritzte Blüten aus dem eigenen Garten oder solche, die ausdrücklich als essbar verkauft werden – Blüten aus dem Blumenladen oder unbekannter Herkunft gehören nicht auf den Teller.

Wozu passt Kartoffelsalat mit Spargel am besten?

Kartoffelsalat mit Spargel passt am besten zu Fischfrikadellen oder Fischbuletten, zu gekochtem Schinken und zu gegrilltem Hähnchen – kurz gesagt zu allem, wozu du sonst einen klassischen kalten Kartoffelsalat servieren würdest.

Auf dem sommerlichen Büfett macht er sich außerdem gut neben anderen Salaten mit Spargel und Erbsen, etwa unserem Erbsen-Möhren-Salat mit Spargel und Mayonnaise. Und wenn du das Dressing besonders gern magst, lohnt sich ein Blick auf unsere selbst gemachte Burgersauce aus Mayonnaise und süßem Senf – ein ganz ähnliches Prinzip, nur für den Grillabend.

Gerade weil der Salat kalt serviert wird, eignet er sich auch gut für ein Picknick oder als Mitbringsel zur Grillparty: Transportiere Kartoffeln und Dressing gekühlt und getrennt, und misch den Salat erst vor Ort kurz vor dem Essen.